Zum Inhalt springen

🎧 Festivalerleben beginnt heute lange vor dem ersten Ton

📱🎶 Eine aktuelle Studie aus Serbien (Link im Kommentar) zeigt einmal mehr, wie stark sich das Publikumsverhalten – insbesondere von Gen Z – entlang sozialer Medien strukturiert. Dabei geht es längst nicht mehr nur um Information oder Bewerbung, sondern um die aktive Ko-Produktion von Festivalerleben.

🤝 Die soeben veröffentlichte Studie zu Instagram und TikTok macht deutlich:

Festivalbesuchende sind nicht bloß Rezipierende von Kommunikation, sondern aktiv Handelnde im Erlebnis- und Diskursraum Festival. User-Generated Content, gegenseitige Bezugnahmen und kollektive Erzählungen prägen Wahrnehmung, Erwartung und Erinnerung mindestens ebenso stark wie offizielle Kommunikationsmaßnahmen.

🌐 Aus Sicht der Festivalforschung ist das ein zentraler Befund.

👉 Das Festivalerleben entsteht nicht erst vor der Bühne – und endet nicht mit dem letzten Act. Es formiert sich in einem hybriden Raum aus digitalen und physischen Interaktionen, aus sozialen Zuschreibungen, geteilten Bildern, Ritualen und Narrativen.

🎯 Daraus lassen sich wichtige Implikationen für die Kommunikationsstrategie von Festivals ableiten. Kommunikation ist kein nachgelagerter Marketingprozess, sondern Teil des Experience Designs selbst. Entscheidend ist weniger die bloße Reichweite einzelner Maßnahmen als ihre Anschlussfähigkeit an die sozialen Praktiken der Besuchenden. Wer sein Festivalpublikum ernst nimmt, adressiert es nicht nur, sondern denkt es konsequent als Mitgestaltende des Gesamterlebnisses mit.

🧠 Forschungen zum Publikumsverhalten zeigen, welches analytische Potenzial in einer stärker wissensbasierten Auseinandersetzung mit Festivals liegt. 📊

Published inFans, Gäste und BesuchendeKommunikation und Marketing

Sei der Erste der einen Kommentar abgibt

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert