Warum zieht ein Festival wie Parookaville jedes Jahr zehntausende Menschen nach Weeze? In meinem Gespräch mit RTL WEST ging es nicht nur um Euphorie und Eskapismus – sondern auch um ökonomische Effekte und langfristige Planungsperspektiven.
📌 Alltagsflucht als kollektives Bedürfnis:
Festivals bieten mehr als Musik – sie schaffen Räume des temporären Ausstiegs und der Alltagsflucht (Eskapismus). Gerade in Zeiten multipler Krisen gewinnen solche Erlebnisse an Bedeutung. Der Campingplatz wird zur Parallelwelt, der Festivalbesuch zur intensiven Erfahrung – und angesichts gestiegener Kosten zunehmend auch Teil der individuellen Jahresurlaubsplanung.
📌 Ökonomische Relevanz jenseits der Bühnen:
Parookaville ist längst ein Standortfaktor. Planung über Mehrjahreszyklen, regionale Wertschöpfung durch direkte, indirekte und induzierte Effekte – Festivals wie dieses sind für Kommunen, Dienstleister und Tourismuswirtschaft ein bedeutender Wirtschaftsmotor.
💡 Ich freue mich, dass ich meine Perspektive als Festivalforscher in diesem Kontext einbringen durfte. Der Beitrag zeigt: Hinter der nur wenige Tage dauernden, glitzernden Festivalfassade stecken langjährige, komplexe Planungsprozesse, interdisziplinäres Know-how – und ein wachsender Bedarf an professioneller Ausbildung und Akademisierung. 🎓
Hier ist der Beitrag mit der bombastischen Anmoderation 🤩 🎓 – ab Min. 20:15: https://plus.rtl.de/video-tv/shows/rtl-west-904618


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