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🎪 Festival oder Ferienlager für Erwachsene?

Drei aktuelle Beispiele aus der Metalszene zeigen, wie nah beides inzwischen beieinander liegt.

Beim Full Metal Holiday auf Mallorca wird der Festivalbesuch gleich zum gemeinsamen Urlaub im Resort – mit Konzerten, Pool und Szeneleben über mehrere Tage.

Beim Camping Battleground Festival in Oettingen i. Bay. erinnert das Konzept fast an ein Sommercamp: Neben Konzerten prägen Camping, Community und „mehr als nur Bands“ das Erlebnis.

Und beim Forest Metal Festival in Bad Wörishofen wird die Urlaubslogik ganz offen mitgedacht: Wer in der Gegend Urlaub machen will, kann bereits ab Dienstag in der Festivalwoche anreisen – mehrere Tage gemeinsames Camp-Leben inklusive.

🎸 Neu ist diese Entwicklung eigentlich nicht. Die Logik vieler Festivals hat sich schon seit Jahren verschoben:
Früher: Festival = Line-up + Headliner
Heute: Festival = Gemeinschaft + Erlebnis + Szeneidentität

🍻 Die Musik bleibt das Zentrum – aber das eigentliche Erlebnis entsteht oft zwischen den Konzerten: auf dem Campingplatz, bei spontanen Begegnungen, im gemeinsamen „Wir sind hier“-Gefühl.

🏕️ Vielleicht beschreibt das Bild vom „Ferienlager für Erwachsene“ deshalb ziemlich treffend, was Festivals für viele längst sind.

Wie seht ihr das – trifft die Metapher euren Festivalalltag? 🤘

Foto: Blick auf den Eingangsbereich des Campgrounds des Death Feast Open Air in Andernach mit ein paar in Richtung Kamera laufenden Metalheads.

Published inFans, Gäste und Besuchende

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