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🎶 Gemeinsam allein: Wie sich das Festivalerleben verändert

Immer mehr Menschen gehen bewusst allein auf Konzerte, Festivals oder in Clubs. Ein aktueller The Guardian-Artikel zeigt: Dahinter steckt weniger Einsamkeit als vielmehr Selbstbestimmung, Flexibilität und Unabhängigkeit. Das Musik- und Festivalerlebnis wird zunehmend zu einer individuellen Erfahrung im kollektiven Raum.

In unseren Studien an der IST-Hochschule für Management (in Druckvorbereitung) konnten wir zeigen, dass sich jüngere und ältere Festivalbesuchende in ihren Erwartungen erstaunlich wenig unterscheiden. Der Wunsch nach Eskapismus, intensiven Erlebnissen und Gemeinschaft bleibt über Generationen hinweg stabil – doch die Wege dorthin verändern sich.

Wer allein zum Festival geht, sucht Gemeinschaft nicht über Gruppen, sondern über Atmosphäre, Musik und Begegnungen vor Ort.

Für das Festivalmanagement und die Awareness-Arbeit ergeben sich daraus spannende Fragen:
💭 Wie lässt sich Sicherheit und Zugehörigkeit gestalten, wenn Besuchende ohne Begleitung kommen?
💭 Wie können Vertrauensstrukturen und Schutzräume funktionieren, wenn Gemeinschaft erst im Moment des Erlebens entsteht?

Aber auch ganz praktische Aspekte geraten in Bewegung:
🚆 Was bedeutet das für nachhaltige Mobilitätskonzepte, wenn Menschen individuell anreisen statt in Fahrgemeinschaften?
🎟️ Und wie verändert sich der Ticketvorverkauf, wenn Gruppenbestellungen und gemeinsame Planungen seltener werden?

Ich freue mich, genau über diese Themen bald gleich doppelt zu sprechen:
🗓️ Bei der Future of Festivals in Berlin über die Erwartungen jüngeren und älteren Publikums an das Festivalerlebnis,
🗓️ und kurz darauf bei der Konferenz „Stadt nach Acht“, wo es um neue Perspektiven auf Awareness im Nachtleben geht.

Published inFans, Gäste und BesuchendeNachhaltigkeitSecurity, Safety und Awareness

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