📚 Eine aktuelle Studie an der Hogeschool van Amsterdam zu Mediennutzung auf Großevents zeigt: Viele Besuchende erleben Festivals heute nicht nur im Moment – sie erleben sie als Erinnerung. Das Smartphone wird zum Werkzeug des live storytelling – zum Dokumentieren, Teilen, Selbstverorten: „Ich war da.“ Ohne Bild? Für manche unvollständig. 📸
💡Gleichzeitig wächst die Sehnsucht nach dem echten Eintauchen ins Jetzt. Phone-free Shows greifen genau das auf: Einige Acts setzen inzwischen auf Veranstaltungen, bei denen das Publikum die Handys in verschlossenen Pouches verstaut, bspw. von YONDR. Das Ziel: präsent sein, ganz ohne Bildschirm. 📵
Doch was heiĂźt das fĂĽr uns als Veranstaltende, Forschende, Mitgestaltende?
👉 Wie lässt sich Raum schaffen sowohl für authentisches Erleben als auch für digitales Erinnern?
👉 Was bedeutet das für die Krisen- und Notfallkommunikation, wenn plötzlich niemand mehr erreichbar ist?
👉 Und: Ist das Smartphone wirklich ein Störfaktor – oder längst Teil eines neuen Festivalrituals? Ist es hilfreich, hier zu Verboten zu greifen? 📵
đź’ Mich interessiert Eure Meinung:
➡️ Sind Smartphones bei Konzerten ein Gewinn oder ein Verlust, Fluch oder Segen?
➡️ Wer von Euch hat bereits Erfahrungen mit phone-free Shows – als Besuchende oder Veranstaltende?


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