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🤘 Wenn der Moshpit den Notruf wählt – Smartwatches auf Festivals

Beim Download Festival in England haben dutzende Smartwatches automatisiert Notrufe ausgelöst – nicht wegen echter Notfälle, sondern wegen Circle Pits und Wall of Death. Der Algorithmus interpretierte die Festivalrealität als Unfall. Und rief nach Hilfe!

🎧 Ergebnis: überlastete Einsatzleitungen, genervte Polizei – und der Appell an die Besuchenden, ihre Geräte in den Flugmodus zu schalten.

Ich finde: ❌ Keine gute Idee.

Denn: Viele Festivals nutzen heute Push-Nachrichten, Apps oder Cell Broadcasts, um über Unwetter, Evakuierungen oder Awareness-Themen zu informieren. Wer im Flugmodus ist, bekommt davon evtl. nichts mit. Sicherheit und Kommunikation gehören aber zusammen. Das haben auch unsere Studien an der IST-Hochschule für Management gezeigt.

Was heißt das für das Festivalmanagement? Drei Punkte:
🔹 Smart Devices mitdenken: Moshpits gehören zur Festivalrealität – und Wearables auch. Beides passt (noch) nicht gut zusammen. Zeit, dass Sicherheitskonzepte auch Sensorik & Automatik einplanen.
🔹 Kommunikation anpassen: Statt Flugmodus helfen Hinweise zur Watch-Konfiguration, direkt in der Festival-App oder beim Ticketkauf. Awareness beginnt nicht erst auf dem Gelände.
🔹 Komplexität ernst nehmen: Digitale, soziale und körperliche Dynamiken prallen auf engem Raum aufeinander. Das ist Festival 2025 – und es braucht Profis, die das im Blick behalten.

👉 Ein spannendes Beispiel dafür, warum sich Eventpraxis und wissenschaftliche Perspektive wechselseitig brauchen.

Wie geht ihr mit Smartwatches und Co. auf euren Festivals um? Gibt es gute Lösungen? Ich freue mich auf den Austausch! 💬

Published inFans, Gäste und BesuchendeSecurity, Safety und Awareness

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