Festivals können mehr Nachhaltigkeit, als wir denken💡
Manchmal schreibt die Wissenschaft die besten Festival-Stories. Forschende der Universität Stuttgart um Prof. Dr.-Ing. Lucio Blandini arbeiten an Beton aus Urin. Ja, richtig gelesen: Pipi statt Portlandzement. 🚽 ➡️ ⚗️
Was erstmal nach Festival-Aftermovie um 3:47 Uhr klingt, ist ernst gemeint – und ziemlich clever. Denn für diesen „Bio-Beton“ braucht es vor allem eins: viele Menschen an einem Ort.
Und genau hier wird es spannend für unsere Branche.
Am Ende der Berichterstattung in den Medien fällt ein Satz, bei dem ich als Festivalprofessor kurz hängen geblieben bin:
👉 Festivals werden als mögliche Kooperationspartner gesucht.
🎪 Warum Festivals? Weil wir genau das liefern, was hier gebraucht wird:
- ✅ viele Menschen
- ✅ klare Infrastruktur
- ✅ kurze Zeiträume
- ✅ und große Mengen … nun ja … Flüssigkeit 🚽😉
🎶 Aus Festival-Perspektive ist das mehr als eine Kuriosität. Es zeigt, dass Festivals nicht nur Orte des Feierns sind, sondern auch temporäre Städte – mit Ressourcen, Logistik und echtem Innovationspotenzial.
♻️ Die eigentliche Pointe: Vielleicht reden wir in Zukunft nicht nur über Mülltrennung, Mehrwegbecher und Anreise – sondern auch darüber, wie Festivals Teil ganz neuer Nachhaltigkeitsideen werden können. 💡
Und ja: manchmal fangen gute Ideen eben auf dem Klo an. 🚽 💬


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