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Wenn Festivals den Bierpreis senken – aber die Zielgruppe weniger Bier trinkt.🍺

Das Wacken Open Air hat zum 35. Jubiläum angekündigt, die Bierpreise zu senken. 🤘

Auf den ersten Blick: ein starkes Signal.👏

Gerade weil Bierverkauf zu den zentralen Erlösquellen von Festivals gehört – kommerziell wie gemeinnützig (Stichwort: umsonst & draußen).

Aber:

Diese Entscheidung trifft auf eine gegenläufige Entwicklung.

Die Gen Z trinkt nachweislich deutlich weniger Alkohol. 📉

Und genau hier entsteht ein Spannungsfeld, das aus meiner Sicht bislang unterschätzt wird:

👉 Festivals optimieren ihre Preisstrategie in einem Markt, dessen Konsumlogik sich gerade verschiebt.

Was bedeutet das konkret?

1. Bier ist nicht mehr der verlässliche Umsatztreiber von morgen. – Wenn eine zentrale Erlösquelle kulturell an Bedeutung verliert, wird Preisgestaltung allein das Problem nicht lösen.

2. Die Zielgruppenlogik verschiebt sich – schneller als viele Geschäftsmodelle. Die Frage ist nicht nur, wie man junge Zielgruppen erreicht, sondern: Womit verdient man an ihnen künftig noch Geld?

3. Und genau hier wird der Fall Wacken interessant. Denn Wacken hat traditionell keine primär junge, sondern eine bieraffine Zielgruppe. 🍻 🤘

👉 Wenn selbst unter diesen Bedingungen der Preis als Stellschraube justiert wird, dann ist das weniger eine kurzfristige Maßnahme – sondern ein Hinweis darauf, wie sensibel selbst stabile Erlösmodelle inzwischen geworden sein könnten.

Oder zugespitzt:

👉 Wenn selbst die „stabilste“ Zielgruppe im Biergeschäft preislich adressiert wird – was bedeutet das dann erst für Festivals mit deutlich jüngerer Audience?

Foto: MJB

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