Wer dort sichtbar war, hatte Aufmerksamkeit.
Und Aufmerksamkeit ließ sich in Wirkung übersetzen.
Dieses Jahr sieht das anders aus.
Das Streetwear-Label „Skylrk“ von Justin Bieber soll am ersten Wochenende über 5 Millionen US-Dollar Merch umgesetzt haben – auch als ein Teil seines Comebacks. 💰
Parallel dazu: viel Sichtbarkeit, wenig Resonanz.
Laut W&V (auf Basis von Daten von Metricool) lag das Engagement selbst bei bekannten Marken auf dem Coachella teils unter 1 %. 📉
Da halfen dann offenbar auch die vielen Influencer nichts… 📱
Aktuell wird die Rolle dieser Influencer intensiv diskutiert – zuletzt auch in einem Gespräch, das ich mit dem Bayerischen Rundfunk führen durfte.
Meine Einordnung dazu:
Die einfache Influencer-Logik „Präsenz erzeugt Wirkung“ trägt nicht mehr zuverlässig. ❌
Aufmerksamkeit ist weiterhin da – aber sie verteilt sich anders und wird anders genutzt.
Während klassische Marken um Resonanz kämpfen, entstehen Wertschöpfung und Dynamik – siehe Justin Bieber! – zunehmend dort, wo Erlebnis, Person und Marke direkt zusammenfallen. 🔄
Das wird künftig eine neue Herausforderung für das Zusammenspiel von Markenführung, Kommunikation und Festivalmanagement. 📊
Ich persönlich glaube ja, dass das Coachella seine besten Zeiten hatte und der Hype darum sich langsam dem Ende neigt… 📉
Foto: Screenshot des BR-Beitrags/Website Bayerischer Rundfunk.


Sei der Erste der einen Kommentar abgibt